Sööken in’t Schleswig-Holsteensch Wöörbook

Hier kann in’t Wöörbook söcht warrn. Kiek op de Tostands-Siet un dor staht de Wöör vun’t Wöörbook, de all opnaahmen sünd. Dat gifft stüttig mehr Wöör.

(De Utgaav süht noch ni gans so ut as ik se hebben mach. Man dat ward klor, wat dor allns binnen is, wat ji nohstens hier to sehn kriegt.)

In’t Schleswig-Holsteensch Wöörbook sööken:



1 Ergebnis:

Bilegger

Fundstelle: Band 1 (A-E), Spalte 351
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Alternativen

alternative Form/Schreibweise: Bileger

⟶ Nachweis: Angeln

Geschlecht: m

Hochdeutsch: Beileger

ℹ ein kastenförmiger, mit der hinteren Platte an die Wand gelehnter eiserner Ofen, der durch eine Öffnung in der Wand vom Herd aus geheizt wird; er ruht auf zwei Beinen aus Holz oder Eisen; die drei Seitenplatten sind meist mit Darstellungen aus der biblischen Geschichte und einer Jahreszahl (vielfach des 17. Jh.) versehen, die Ecken oft mit Tubben aus Messing verziert; die obere Platte dient zum Warmhalten von Speisen, bezw. zum Trocknen von Wäsche (siehe Abenheck). Der den Bilegger umrahmende Teil der Wand war (bes. in den Elbmarschen) oft mit Kacheln ausgelegt, weswegen der Bilegger stellenweise auch Kachelaben oder Kaffelaben genannt wurde. Zuweilen auch verdeutlicht Bileggeraben. Der „Beilegerofen", früher im ganzen Lande verbreitet, ist aus der Mode gekommen und wird bald nur mehr im Museum zu sehen sein