Sööken in’t Schleswig-Holsteensch Wöörbook

Hier kann in’t Wöörbook söcht warrn. Kiek op de Tostands-Siet un dor staht de Wöör vun’t Wöörbook, de all opnaahmen sünd. Dat gifft stüttig mehr Wöör.

(De Utgaav süht noch ni gans so ut as ik se hebben mach. Man dat ward klor, wat dor allns binnen is, wat ji nohstens hier to sehn kriegt.)

In’t Schleswig-Holsteensch Wöörbook sööken:



1 Ergebnis:

Achterpoort

Fundstelle: Band 1 (A-E), Spalte 35
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'Achterpoort' bei SASS nachschlagen

Geschlecht: f

Hochdeutsch: Hinterpforte

ℹ cherzhaft für „der Hintere"

Allgemeine Anwendung

ℹ Alte Gesundheitsregel:


💬 hool Kopp un Föte warm, füll nich so sehr den Darm, de Achterpoort laat apen stahn, denn mutt de Doktor spazeeren gahn

ℹ ... oder:

💬 ... un den Dokter siner Wege gahn


ℹ Jüngere Fassung:

💬 den Kopp hool kold, de Föt hool warm, un slaag di nich to vull den Darm


💬 ... hool fix in Arbeit Hand un Arm

⟶ Nachweis: Probstei

ℹ usw. wie oben


ℹ oder:

💬 Kolen Kopp, warm Föt un de Achterpoort apen, denn kannst du waken un slapen

⟶ Nachweis: Süderdithmarschen


Allgemeine Anwendung


💬 Kantüffeln un Röwen de doot nich töwen, un geeft se keen Kraft in de Knaken, hoolt se doch de Achterpoort apen

⟶ Nachweis: Eckernförde


💬 he hett de Achterpoort apen

Hochdeutsch: läßt oft einen gehen

⟶ Nachweis: Insel Fehmarn


Spottreim

💬 Hans, dans mit groot Greet, hett'n Rock mit sülwern Knöp, hett'n Rock mit fief Folen, kann de Achterpoort nich holen

⟶ Nachweis: Tellingst